Gesichte
Die Komitatsbibliothek wurde im Komitat Komárom aufgrund des Beschlusses des Ministerrates am 17. August 1952. errichtet. Tatabánya ist im Jahr 1974. Stadt und im Jahr 1950. der Sitz des Komitats geworden. Aus diesem Grund gab es keine wsesentlichen Bibliotheken in der Siedlung. Es gab in den Vorgängergemeinden zwar Lesebezirke, ihre Bestände sind aber während dem Krieg verloren. Die Basis der Komitatsbibliothek bestand aus dem Bestand der Bezirksbibliothek Tata und dem Bestand von 10.000 Bändern der Stadtbibliothek Tatabánya. Die Bibliothek begann ihre Tätigkeit mit 6 Angestellten im Gebäude „Népház”. Ein großes Ereignis im Leben der Bibliothek war der elfte April 1955., als die Bibliothek nach dem Poet Attila József benannt wurde. Der Quizmaster der Feier war Mihály Czine.
Die Planungsarbeiten der neuen Bibliothek starteten im Jahr 1961. Infolge der Erneuerung des „Népház” Gebäudes mußte die Bibliothek für zwei Jahre in das sich in der Pruzsina Str. befindlichen ehemaligen Gerichtsgebäude umziehen. Das gegenwärtge Gebäude der Bibliothek wurde am 5. September 1964. geweiht. Man konnte schon in den ersten Tagen bemerken, daß die zur Verfügung stehende Fläche von 1.540 m2 zu klein ist. Die Erweiterung der Fläche konnte aber durch die Errichtung eines Kompaktlagers mit einer Fläche von 300 m2 und durch den Umbau der Verwalterwohnung mit einer Fläche von 50 m2 erst im Jahr 1981. durchgeführt werden.
Versuchsbibliothek
Das neue Institut machte von mehreren Arten der zeitgenössischen Propagandamöglichkeiten gebrauch. Als meist merkwürdige Initiative kann erwähnt werden, daß die lokale „Bányász” Radio wöchentlich einmal Literaturstunden gesendet hat.
Im Jahr 1954. hat die Bibliothek mit der offiziellen Informierungstätigkeit angefangen. Da die Leser laut den Erfahrungen überwiegend lokale Fragen gestellt haben, spielte ab diesem Zeitpunkt die Beschaffung der Werke der Ortskunde eine immer wichtigere Rolle.
Von 1957. bis zum Zeitpunkt des Wechsels des politischen Systems pflegte die Bibliothek enge Beziehungen mit der Bezierksbibliothek Dresden. Bei der Ausgestaltung des Systems der freistehenden Regale und der Musterbibliotheken wurden die dort erworbenen Erfahrungen in Betracht genommen.
Hinsichtlich der Organisierung der Arbeit erweckte die vertikale Arbeitsordnung die Aufmerksamkeit des Faches. Es handelte sich darum, daß sich der Aufgabenbereich der Bibliothekaren von der Beschaffung der Bestände bis zur Pflege der beschaffenen Bestände, einschl. der Aufbereitung, Zusammenstellung von Katalogen, Erstellung von Publikationen dauert. Später wurde der Bereich Aufbereitung in eine selbständige Gruppe eingeordnet.
In der neuen Bibliothek wurden neben der traditionellen Ausleihe- und Informationstätigkeit zahlreiche, die Bücher popularisierenden Veranstaltungen organisiert. Neben den Leser-Schriftsteller Veranstaltungen wurden verschiedene Clubs erichtet (Szinnyei Kreis, Club von Schallplattenhörern, Delta Club, Club von jungen Schöpfern, Club von jungen Bibliothekarn, usw.), die ihre Tätigkeit für längere-kürzere Zeit ausgeübt haben.
Anläßlich des ersten internationalen Jahres der Bücher wurde im Jahr 1972. die erste Buchwoche des Komitats organisiert. Dank dieser Veranstaltung konnten die Bibliotheke ihre Entwicklung und Pläne zur Schau der Öffentlichkeit gestellt. Zugleich konnten wir neue Interessanten erwerben. Aufgrund des Erfolges dieser Veranstaltung formte sich die Landesaktion für die Zusammenarbeit für Bibliotheke. Das Landestreffen der sich mit der Fernleihe beschäftigenden Bibliothekarn gehört seit einem Jahrzent zu den Programmen der Bibliothekwoche.
Früher war im Komitat am Anfang der achtzigen Jahren 1-2 Jahre lang auch eine bewegliche Bibliothek tätig. Das in einem Arbeitseinsatz gestellte, im Rahmen eines Arbeitseinsatzes umgebaute Autobus konnte die Versorgung der Gemeinden des Gebietes „Bakonyalja” wesentlich nicht verbessern.
Publikationen
Die Fachzeitschrift „Könyvtári Híradó”, ab dem Jahr 1968. „Komárom Megyei Könyvtáros” und ab dem Jahr 1990. „Téka Téma” wurde erstmals im Jahr 1957. herausgegeben. Es wurden zahlreiche Bibliographien, Programmhefte und methodische Hinweise herausgegeben. Das erste Jahrbuch der Bibliothek wurde im Jahr 1962. herausgegeben. Bis 1990. erschien das Jahrbuch fünfjährlich, zur Zeit erscheint es zweijährlich. Ein wichtiges Hilfsmittel zur Forschung der Ortskunde ist die Serie „Komárom Komitat in der Presse”, deren erste Ausgabe im Jahr 1971. erschienen ist. Sowohl die Lehrer als auch die Studenten können die Gedicht-, Novellen- und Dramaanalysen durchblättern. Alle Analysen wurden mehrmals herausgegeben. Es erschienen auch Bibliographien, Repertorien, sonstige Informaterialien und Werke der Ortskunde. Ab dem Jahr 1990 gehört auch die Zeitschrift „Új Forrás” zu den Publikationen der Bibliothek.
Moderne Zeiten
Der erste Commodore 64 Computer wurde im Jahr 1986. eingesetzt, wir haben aber mit der tatsächlichen Benutzung von Computern erst in den 90-en Jahren angefangen. Der elektronische Katalog ist in der Kinderbibliothek seit Juni 1998. und in der Erwachsenenabteilung seit 2003. erhältlich. Zur Zeit kann der volle Bestand im elektronischen Katalog gesucht werden.
In der elektronischen Bibliothek befinden sich mehr als 300 Posten. Die Arbeit der Heimatforscher sowie die Verstärkung des Lokalpatriotismusses wird mit Hilfe von 200 Büchern, Dissertationen, saisonale Publikationen und Aufsätzen erleichtert.
Der erste Direktor der Bibliothek war Géza Horváth, der schon bei der Errichtung der Bezirksbibliothek der Direktor der Bibliothek gewesen ist. Er hat sich im Dezember 1982. berenten lassen. Der nächste Direktor der Bibliothek war dann Tamás Koger. Dr. Imre Monostori leitete die Bibliothek von 1990. bis zum 1. Juni 2010. Ab diesem Zeitpunkt ist Dr. Pál Voith der Leiter des Institutes.
In der elektronischen Bibliothek sind weitere Informationen őber die Geschichte der Bibliothek erhältlich: http://www.jamk.hu/ek/public/09112401/jamk_50.pdf











